Mehr als ein Dutzend Erzählungen geben Einblick in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als viele Menschen eine neue Heimat suchten. Sie schil dern Flucht, Rückkehr und das Streben nach Zugehörigkeit – Entscheidungen, die das Leben prägten. Im Mittelpunkt steht das Gehen: zu Fuß, in Viehwaggons, durch ein zerstörtes Europa. Die Autorin verleiht Zeitzeugen aus Südtirol eine Stimme. So entstehen eindringliche Geschich ten, die sich zu einem größeren Bild der Landes geschichte fügen. Am Ende bleibt die zentrale Frage: Was gibt einem Leben Sinn? Was bewirken Umwege, Brüche, Verluste?














